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Als erstes sollte die Luftverschmutzung vermindert werden. Im Vordergrund steht dabei die Senkung des Energieverbrauchs:
- Gebäude isolieren geringerer Verbrauch von Kohle und Öl.
- Fernwärme nutzen Verwendung der Abwärme, die bei der Verbrennung von Öl und Kohle entsteht.
- Reduktion von Wegwerfgütern.
- Energiesparen im Haushalt sinnvoll heizen.
Weitere Maßnahmen wären das Einsetzen von Schwefeldioxidfiltern, ...
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Wenn man den Regenwald das erste Mal betritt, ist man enttäuscht.
Es ist ziemlich dunkel, wie in der Dämmerung. Es ist warm und feucht. Kein Windhauch ist zu spüren und es ist totenstill. Man sieht kaum Tiere, keine einzige Blüte.
Und trotzdem vermutet man, dass im Regenwald 90% aller Tier- und Pflanzenarten leben.
Wo finden wir den Regenwald?
Den Regenwald finden wir rund um die Erde in Äquatornähe in Afrika, Süd- und Mittelamerika ...
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Der Kaffeebaum und seine Früchte
Botanisch gesehen gehört der Kaffeebaum weder zur Gattung der Bohnengewächse, noch ist er Wein des Islam, wie man das Getränk oft nannte. Der Kaffeebaum gehört vielmehr zur Familie der Rötegewächse, wie das in unseren Breiten bekannte Labkraut und der Waldmeister. Der Stamm ist glatt und gerade, sein Bau regelmäßig. Wildwachsende Kaffeebäume erreichen eine Höhe bis zehn Metern, die Sorte Liberica kann sogar 1 ...
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Nach außen hin sichtbar wurde die UdSSR am 27.12.1991 aufgelöst. An diesem Tag unterzeichneten elf ehemals sowjetische Republiken den Vertrag zur Schaffung der GUS - der "Gemeinschaft unabhängiger Staaten". "Das Jahr 1984 überlebt" - und das um sieben Jahre - hat die Sowjetunion aber nur dem Anschein nach. In Wirklichkeit war sie schon in den 70er Jahren vom Niedergang gezeichnet - der Zeit, die in der Literatur als Ära sowjetischen Wohlsta ...
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1.1. Daten und Grundlagen
1.1.1. Die Sowjetgesellschaft
"...ein Tripledeckersandwich (...), dessen oberste Schicht sich aus der regierenden Bürokratie, die mittlere aus dem Mittelstand oder der Klasse der Berufsspezialisten und die unterste und größte Schicht aus Arbeitern, Bauern und kleinen Angestellten etc. zusammensetzt."
Im Jahr 1990 lebten in der UdSSR auf einer Fläche 22,4 Mill. km2 292 Millionen Menschen aus 138 verschiedenen ...
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2.1. Die Prognose
"(Es) hält sich für vollkommen und will sich ganz bewusst nicht ändern, nicht freiwillig und schon gar nicht, indem es irgend jemandem in irgendeiner Sache unter Druck nachgibt. (...) Jede wesentliche Veränderung wäre heute mit einem personalpolitischen Aufräumen von oben bis unten verbunden (...) Die Personen, die das Regime verkörpern, (werden) sich nie darauf einlassen. Der Verzicht auf ihre Posten scheint ihnen ein zu hoh ...
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"Es kann sein, dass es bei uns tatsächlich einen Sozialismus mit unbedeckten Knien geben wird, ganz gewiss aber keinen Sozialismus mit menschlichem Gesicht. (...) erhöhter Lebensstandard und Wohlstand an sich schützen noch nicht vor Gewaltanwendung"
Die Bedeutung der Wirtschaft für Amalrik
Die Wirtschaft ist für Amalriks Theorien ein wesentlicher Faktor - wenn auch kein unmittelbar reformauslösender. "Es ist klar,", schreibt Amalrik, "da ...
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4.1. Die Prognose
"Allmählich stellt sich ein immer größerer Überdruß am Krieg ein (und es) kommt (...) zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Damit verstärken sich auch die nationalistischen Tendenzen der nichtrussischen Völkerschaften (...) vor allem im Baltikum, im Kaukasus und in der Ukraine."
Wie die Wirtschaft spielt auch die Nationalitätenproblematik für Amalrik eine eher untergeordnete Rolle. Erst in Folge eines sowjetisch-chinesi ...
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Amalrik spielt in seinem Essay die verschiedenen möglichen Ursachen des Zusammenbruchs durch - mehr oder weniger ausführlich. Allein nach quantitativen Gesichtspunkten beurteilt, wird jedoch schon deutlich, was seiner Meinung nach Ausgangspunkt eines sowjetischen Niedergangs sein wird: auf 75 Seiten breitet Amalrik seine Analysen des Staates und der Gesellschaft, seine Thesen über die Zukunft der Demokratischen Bewegung und deren Rückhalt im ...
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Ein "Prophet" oder "Seher", wie es im Nachwort des Essays heißt, war Amalrik nicht. Er hat die Schwerpunkte falsch gesetzt. Aus der Fehleinschätzung der Stärke der UdSSR zieht Amalrik logische, in der Konsequenz aber oft falsche Schlüsse über die Auslöser und den Charakter des sowjetischen Niedergangs. Umso zutreffender sind jedoch seine Aussagen über den Verlauf dieses Zusammenbruchs: über die Auflösung der Hegemonialmacht Sowjetunion in Os ...
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2.1 Wirtschaftspolitischer Hintergrund
2.1.1 Versorgungskrise
Im Frühjahr 1988 war zu erkennen, daß viele sowjetische Bürger von den praktischen Ergebnissen der Perestrojka-Politik zunehmend enttäuscht waren. Durch das Fehlen konkreter Veränderungen nach 3 Jahren Gorbatschowscher Politik sowie der großen Unterschiede zwischen offiziellen Versprechungen und der Realität des sowjetischen Alltags, der sich durch Versorgungsmängel und steigend ...
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3.1 Systemtransformation
In Kapitel 3.1 soll der Begriff Systemtransformation definiert und die verschiedene Varianten exemplarisch dargestellt werden. Weiter sollen die Bedingungen für eine erfolgreiche Systemtransformation sowie der Zusammenhang zwischen Systemtransformation und Konversion dargestellt werden.
3.1.1 Definition und Varianten
Ein System ist eine "Menge von geordneten Elementen mit Eigenschaften, die durch Relationen verknüp ...
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4.1 Das Konversionsgesetz
Das Konversionsgesetz wurde nach einigen Verzögerungen am 20.3.1992 vom russischen Parlament verabschiedet - es ist zweifelsohne ein bedeutender Schritt im Verlaufe des Umstrukturierungsprozeß in Rußland. Doch ist es keineswegs der Ausgangspunkt einer zielgerichteten Konversion, vielmehr ist es in seiner ganzen Formulierung relativ abstrakt und unpräzise . Einer der wenigen konkret formulierten Punkte ist der Vorsch ...
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Die bisherigen Ausführungen sollen nun anhand von zwei Fallbeispielen veranschaulicht werden. Als regionales Beispiel dient die Stadt und Region St. Petersburg, als sektorales die russische Raumfahrt- und Raketenindustrie.
5.1 Regionales Beispiel - St. Petersburg
5.1.1 Umfang und Bedeutung des Rüstungssektors in St. Petersburg
Die Region St. Petersburg ist das zweitgrößte Wirtschaftszentrum Rußlands und war in besonderem Maße durch die Rüstu ...
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Viele denken die Wüstenrandstaaten Mali und Senegal sowie Mauretanien, Niger, Obervolta, Tschad und Sudan seien deckungsgleich mit der Landschaft, die von den Arabern seit jeher als Sahel bezeichnet wird. Geht man der ursprünglichen Bedeutung des arabischen Wortes nach, Sahel bedeutet nämlich Ufer und Küste der Sahara, so ergibt sich, daß es sich um einen mehr schmalen als breiten Saum handeln muß. Infolge der Schwierigkeit seiner Abgrenzung un ...
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1968 war das Jahr, in dem alles begann. Es regnete einfach nicht mehr. Man hatte zwar schon Dürren erlebt, doch keiner wollte an die Endgültigkeit des Zustandes glauben: "Allah hat uns die Dürre gegeben, er wird es auch wieder regnen lassen." Doch die einst fruchtbaren Böden trockneten ohne Wasser rasch aus. Kamele, Kühe, Schafe und Ziegen siechten dahin und und mit ihnen auch die Hoffnung auf Besserung der Zustände.
Aber erst die Bilder des ...
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Der Hungergürtel in Afrika besteht noch immer. Und der Hunger bereitet den Sahelländern nicht einmal die größten Sorgen; Bodenerosion und Desertifikation sind das größte Problem im Sahel: Den Energiebedarf decken so gut wie alle Bewohner mit Brennholz. Doch nicht nur wegen des Brennholzbedarfs, sondern auch durch den Wanderfeldbau werden vielerorts Bäume gerodet, um Ackerland zu gewinnen. Durch den Mangel an Bäumen kann der Wind ungehindert übe ...
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Während und nach der Hungersnot starteten die Industriestaaten und eingenständige Organisationen Programme, um längerfristige Hilfe zu erbringen. Diese Projekte hatten jedoch zweifelhafte Ergebnisse. Gerade heute spitzen ausländische Spenden die Lage eher zu, als daß sie wesentliche Hilfe bringen: Oft arbeiten die Menschen nach dem "Food-for-work-Prinzip". Sie helfen beim Bau von Tiefbrunnen, Straßen usw. und erhalten - wie der Name sagt - dafü ...
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Die Sahelländer und die Industriestaaten stellten 1977 während einer UN-Konferenz zur Bekämpfung der Desertifikation in Nairobi einen Aktionsplan auf. Man erkannte die Probleme im Sahel nicht nur als ökologische und geographische. Die mangelnde Organisation, die großen Lücken im sozialen Gefüge der Sahelländer und die fehlende Kultur und Bildung in vielen Fachbereichen tragen maßgeblich zu diesem Teufelskreis bei.
In Nairobi aber auch in ande ...
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An dieser Stelle möchte ich allen Leuten, die Arbeiten (Referate, Facharbeiten, etc.) über die gleichen oder ähnliche Themen, wie ich sie anzufertigen hatte, eine kleine Hilfestellung geben. Alle auf den nächsten Seiten von mir veröffentlichten Referate, Berichte und Facharbeiten, dürfen ausnahmslos von Schülern und Schülerinnen verwendet und kopiert werden, sofern bei einer Verwendung mir das Einsatzgebiet und die erzielte Note mitgeteilt wird ( ...
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