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Etliche zeitgenössische Künstler verwenden ihren eigenen Körper als Schauplatz, Quelle und Thema ihrer Werke, in dem sie ihn Einflüßen, Veränderungen und Wirkungen aussetzen. Diese Bewegung soll das Gefühl für den Körper als das \"Ich\" übermitteln. Die Wurzeln liegen in der Performance - Kunst der 60er, in denen lebende Körper verwendet wurden. Diese Entwicklung führte zu sehr skurrilen Werken verschiedener Künstler.
Die französische Multi - ... mehr
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1. Geschichte:
- Anfänglich nur Naturkreide, die aus einer kohlenstoffhaltigen Tonerde besteht und als
Tonschiefer abgebaut wird.
- Später auch künstlich hergestellte Kreide.
- Kreide wird erst ab dem 15. Jahrhundert für die Handzeichnung bedeutsam, als die Künstler
eine Vorliebe für die tonige, weiche Zeichnung entwickelten.
- Die malerische Auffassung des Zeichnens fördert die Verbreitung der Kreide als
Zeichenmi ... mehr
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1. Geschichte:
- Der Farbe Rot kommt eine herausragende Rolle zu, so z.B. als Farbe des Lebens, der Liebe
und des Blutes, bei Körperbemalungen und auch heutzutage als Lippenstift oder Rouge.
- Purpur war sehr teuer, weshalb man schon früh Erden als Farbstoff entdeckte.
(Höhlenmalerei)
- In den feinen Zeichnungen des Mittelalters fand der Rötel keine Verwendung .
Einige Künstler, wie auch Dürer, lehnten den Rötel entsc ... mehr
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KUBISMUS: ist eine Richtung der modernen Kunst, die sich auf die Äußerungen Cézannes beziehen. Dieser vertrat die Auffassung, dass sich die sichtbare Wirklichkeit auf die Formen Kubus, Kegel und Kugel reduzieren lässt. Die zwei wichtigsten Vertreter, die in enger Wechselwirkung zueinander standen, waren Braque und Picasso.
Diesem Ansatz folgen begann der Kubismus Raum, Körper und Gegenstände systematisch zu zerlegen, das Ziel war die ganzheitl ... mehr
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Die zu der Zeit entstandenen Werke beschränken sich ausschließlich auf die Verwendung geometrischer, räumlicher Formen (Juan Gris "Portrait Picassos", Fernand Léger "Akte im Wald"). An Stelle der rein subjektiven Ansicht aus einem Blickwinkel war nun das genaue Studium, die Einbeziehung und Darstellung mehrerer Ansichten im Mittelpunkt. Die Kubisten umschritten während ihrer Arbeit den Gegenstand, um dessen Körperhaftigkeit in seiner Gesamtheit ... mehr
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Es wurde kein Versuch mehr unternommen, eine räumliche Wirkung zu erzeugen, der Aufbau basierte vielmehr auf klar umrissene Farbflächen, deren gegenseitige Überschichtungen Abbildungen neuer Gegenstände erzeugen. Geometrische Elemente wurden wieder durch realistische ersetzt und die strenge Objektivität der vorhergehenden kubistischen Werken wurde durch einen Zug Ironie aufgelockert. (Georges Braque "Papiers Collés") Die Künstler verwenden hierbe ... mehr
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Pablo Picasso wurde am 25.10.1881 in Málaga geboren. Mit 15 Jahren besuchte er die Kunstschule in Barcelona, kurze Zeit auch die Academia San Fernando in Madrid. Da ihn Paris immer schon inspirierte, zog er 1904 endgültig dorthin. Bilder von H. Toulouse-Lautrec, H. Daumier, E. Degas und Th. Steinlein beeinflussten ihn. Von 1901 bis 1904 hatte Picasso seine "Blaue Phase" (schwermütige Figuren in diversen Blautönen), 1905 folgten Zirkusthemen, 1906 ... mehr
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Georges Braque wurde am 13.5.1882 in Argenteuil geboren. Er kam 1903 nach Paris und schloss sich zuerst den Fauves an. Um 1908 malte er Landschaften in geometrisierten Formen und entwickelte gleichzeitig mit Picasso den Kubismus. Er entdeckte mit deinen "Papiers Collés" die Technik, die zur Collage und Assemblage wurde. Nach 1918 wurden seine Bilder wieder gegenständlicher. Seitdem bestand sein Schaffen vorwiegend aus Stilleben Interieurs, aber a ... mehr
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Entstehung
. Frankreich - um 1907 bis Mitte der zwanziger Jahre
. Begriff: lat. cubus = Würfel
. Grundgedanke: "Alle Formen in der Natur lassen sich auf Kugel, Kegel und Zylinder zurückführen." (Paul Cézanne)
. "Zerlegen" und Gliederung der Motive in geometrische Formen
. eine der ersten Kunstrichtungen, die sich der Abstraktion näherte
. keine politischen oder gesellschaftlichen, sondern rein künstlerische Ziele
Analytischer Kubis ... mehr
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1.1 Allgemeine Definition
Der Kubismus kam um 1908 in Frankreich auf. Er war zwar nur kurze Zeit aktuell, war aber eine wichtige Entwicklungsstufe der modernen Kunst. Der Kubismus ging von dem Gedanken aus, dass jeder Gegenstand auf einfache geometrische Körper (wie z.B. Zylinder, Quader, Kegel und Kugel) zurückführbar ist. Der Kubismus versucht nicht eine augenblickliche Wahrnehmung darzustellen, sondern eine Abbildung eines Gegenstandes, die z ... mehr
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2.1.1 Cézannes
Auf Cézanne (19. 1. 1839 - 22. 10. 1906) geht der Kubismus zurück, da er der erste war, der versuchte Objekte in ihre Grundformen zu zerlegen.
2.1.2 Picasso, Braque, Apollinaire
Picasso (25. 10. 1881 - 8. 4. 1973), Braque (13. 5. 1882 - 31. 8. 1963) und Apollinaire (26. 8. 1880 - 9. 11. 1918) waren zweifellos die wichtigste kubistische Künstlergruppe, da sie die Begründer des Kubismus waren. Sie führten die Anfänge von Cézann ... mehr
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Die erste Phase des Kubismus von 1908 - 1912 bezeichnet man als den Analytischen Kubismus.
Die Werke beschränkten sich auf die schroffe Darstellung von geometrischen, räumlichen Formen.
Farben wurden monochromatisch eingesetzt, dreidimensionale Formen abgeflacht dargestellt und die einzelnen Bildgegenstände zunehmend mit dem Hintergrund verschmolzen.
Der Begriff
Die erste Phase des Kubismus wurde desh ... mehr
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Die 2. Phase des Kubismus begann mit 1912 und wird Synthetischer Kubismus genannt.
Die Darstellung erfolgt von nun an ausschließlich zweidimensional.
Klar umrissene, nun wieder realistische, anstatt von geometrischen, Gegenstände werden übereinandergelegt, und ergeben so ein neues Objekt.
Der Begriff
Rein begrifflich ist der Synthetische Kubismus genau das Gegenteil des analytischen Kubismus:
- So ... mehr
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1. Höhlenmalerei
Merkmale:
* vorherrschende Motive sind bestimmt durch die Lebensweise der Menschen (Bauer, Jäger,...)
* mineralische Farbstoffe (Ocker, Mangan, Feldspat,...)
* Blut, Milch, Pflanzensäfte,... dienten als Bindemittel für die zerstoßenen mineralischen Farbstoffe
Zeit:
* von ca. 30.000 bis 10.000 v.Chr.
Orte:
* Altamira (Nordspanien)
* Lascaux (Südfrankreich)
2. Ägyptische Malerei
Merkmale:
* die Aufgaben der ... mehr
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Einleitung
I
n den 50er Jahren entstanden in New York, London und Paris neue Kunstrichtungen, die Anfang der 60er als Pop Art, Nouveau Réalisme und Fluxus bekannt wurden. Sie entwickelten sich vor dem Hintergrund der vorherrschenden Abstraktion in der Malerei mit der Verweigerung der realen Umwelt. Ganz im Gegensatz dazu stand die Pop Art, welche alltägliche Gegenstände benutzte um den tieferen Sinn dieser neuen Kunst zum Ausdruck zu bringen. ... mehr
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Die Geschichte des Impressionismus ist in erster Linie die Geschichte
einer Gruppe von Malern, die es in den Jahren zwischen 1874 und 1886
wagten, ihre Werke außerhalb des offiziellen Pariser Salons
auszustellen. [Der Pariser Salon war damals die Ausstellungsstätte
überhaupt. Wer hier seine Werke ausstellte und sie von der Jury
gewürdigt wurden, hatte die Chance etwas zu werden.]
Es ist zugleich die Geschichte einer bestimmte Stilricht ... mehr
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Schon lange vor den Impressionisten haben einige die Farbe mit einer
ähnlichen Freiheit gehandhabt, so daß man sie als Vorgänger betrachten
könnte. Beschränkt man sich auf diejenigen, bei denen diese
Farbbehandlung am deutlichsten erkennbar wird, so muß man an erster
Stelle Frans Hals erwähnen. Während eines Aufenthaltes in Holland im
Jahre 1872 studierte Manet mit großer Aufmerksamkeit im Museum in
Haarlem die Werke von Frans Hals. Ihn b ... mehr
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Die Entwicklung einer Kunsttheorie, die zur freien Entscheidung der
Künstler über die Malweise und die Bildinhalte führte, verlief parallel
zu der Entwicklung neuer Ideen auf sozialem Gebiet.
So kam es, daß eine kleine Gruppe um Manet, zu der in den Jahren
zwischen 1866 und 1870 Degas, Renoir, Bazille, Fantin-Latour, Cézanne,
Monet, Pissarro und einige andere zählten, fest entschlossen war, ihre
künstlerischen Vorstellungen zu verwirkl ... mehr
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Mit der Zeit bildete sich eine neue Gruppe von Malern, die sogenannten
Neo-Impressionisten. Sie trugen ihre Farbe in Form von lauter kleinen
Punkten auf. Diese Technik wurde auch Divisionismus, bzw. Pointilismus
genannt. Der Unterschied zum Impressionismus liegt darin, daß die
pointilistisch Malweise auf anhieb zu durchschauen ist, wohingegen der
Impressionismus in den vielfältigsten Erscheinungsformen auftritt.
Zwischenzeitlich setzten ... mehr
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Kunstrichtung in der Malerei, die im späten 19. Jahrhundert in Frankreich als Gegenreaktion zur akademischen Malerei entstand und fast in ganz Europa und Nordamerika die Entwicklung der Malerei entscheidend beeinflusste. Mit seiner Konzeption des l'art pour l'art (Kunst um der Kunst willen) begründete der Impressionismus die ästhetische Moderne. In einem erweiterten Sinn kann der Begriff auch auf einen spezifischen Stil in der Musik Anfang de ... mehr
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