Anhand dieser Arbeit sollte gezeigt werden, dass sich das Konzept des Qualitätsmanagements mit den Zielen und Aufgaben der Instandhaltung verbinden lässt.
Zunächst wurden in Kapitel 2 die beiden Begriffe hinsichtlich Ihrer Ziele und Aufgaben erläutert und am Ende gegenüber gestellt. Dabei stellt sich heraus, dass die Instandhaltung durch das QM eine Erweiterung erfährt. Während sich die IH auf die Funktionsfähigkeit bzw. Zuverlässigkeit, anders gesagt auf die Qualität der Produktionsanlagen konzentriert, versucht das QM die Qualität des gesamten Produktionsprozess durch gezielte Lenkung und Förderung nicht nur zu sichern, sondern auch kontinuierlich zu verbessern.
Hierbei ist vor allen Dingen der durch das QM favorisierte Ansatz der ganzheitlichen Unternehmensbetrachtung hervorzuheben, der u.a. jeden einzelnen Mitarbeiter des Unternehmens in Punkto Qualität mit einbezieht. In der Instandhaltung bedeutet dies, dass die Qualität der Produktionsanlagen nicht nur beim IH- Personal liegen muss, sondern dass der einzelne Produktionsmitarbeiter in der Lage ist (bei entsprechender Schulung und Motivation) Wartungsarbeiten an seiner Maschinen durchzuführen. Hierdurch lassen sich einige Vorteile, wie zusätzliche Mitarbeitermotivation, Eliminierung von Konstruktionsfehlern, Steigerung der Arbeits- und Produktqualität, Prozesseffektivität usw. realisieren.
Im dritten Kapitel wurde das TPM als Managementkonzept vorgestellt, welches bereits die Umsetzung des QM- Gedankens in der Instandhaltung verfolgt.
Hinter dem TPM- Konzept steckt keine besondere Theorie. Mit einfachen Methoden wie Sauberkeit, Ordnung usw. und der Miteinbeziehung aller Mitarbeiter in den Produktionsprozess soll die Qualität der Anlagen und Produkte verbessert werden. Auch die Kostenseite, bezogen auf Kapitalrückfluss, Personalkapazitäten kommt u.a. durch das Ziel "keine Ausfallzeiten" nicht zu kurz. Die Verwirklichung des TPM ist die "autonome Instandhaltung": des Mitarbeiters, der sich für die Zuverlässigkeit seines eigenen Arbeitsplatzes bzw. Maschine verantwortlich fühlt und macht.
TPM sollte anhand des Fallbeispiels in Kapitel 4 deutlich gemacht werden.
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