Kurz nach diesem Zwischenfall, der zu einem sehr angespannten Verhältnis zwischen dem Lehrer und den Schülern führt, fährt die ganze Klasse für eine Woche in ein Zeltlager. Doch in Tat und Wahrheit wird dort nichts anderes als vormilitärische Ausbildung betrieben. Der Lehrer ist im Innern immer ganz aufgewühlt, wenn er sieht, wie seine Schüler stramm marschieren oder mit Waffen hantieren müssen. Da die Folgen absehbar wären, hält er sich mit Kommentaren zu diesen Gegebenheiten zurück. In diesem Lager lernt der Lehrer den Dorfpfarrer kennen, der ihm erklärt, dass die Menschen der kommenden Generation so starr und gefühllos wie Fische sein werden. Später wird er auch Zeuge eines Überfalles von zwei kleinen Buben und einem grösseren Mädchen auf eine alte, blinde Frau.
Weil trotz Wachen, die aus Angst vor dieser Bande aufgestellt werden, einmal etwas aus dem Lager abhanden kommt, kontrolliert der Lehrer zusammen mit dem Feldwebel eines Nachts die Wachen. Er sieht, wie ein fremder Junge abends zu einem der Wächter, dem Z, kommt und ihm einen Brief überreicht und wieder verschwindet. Am nächsten Morgen wird ihm von einer Rauferei zwischen N und Z gemeldet. In der Rauferei sei es darum gegangen, dass Z nachts immer in sein Tagebuch schreibe. Der Lehrer erfährt davon und auch, dass der Z sein Tagebuch immer in einem verschlossenen Kästchen aufbewahre. Da er neugierig ist, schleicht er sich am Tag, als alle Buben schiessen lernen, in das Zelt des Z, und bricht dieses Kästchen mit einem Draht auf.
Er liest im Tagebuch, dass der Z ein Liebesverhältnis mit Eva habe, die eine jugendliche Räuberbande anführt. Am Schluss steht, dass jeder, der das Tagebuch lese, sterben werde. Als die Buben wieder zurückkommen, vermag der Lehrer in der Eile das Kästchen nicht mehr zu schliessen und muss es geöffnet liegen lassen. Es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen N und Z. Der Z verdächtigt N, sein Kästchen aufgebrochen zu haben. Der Lehrer fühlt sich schuldig und bedauert seine Handlung, gibt sie aber nicht zu.
Er bemerkt auch, dass der Schüler T ihn beobachtet, als ob er etwas ahne. Einige Tage später wird N, der Zeltkamerade des Z, ermordet aufgefunden. Es stellt sich heraus, dass Eva und der Z am Mord beteiligt sind.
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